Waldring-Honig
aus Brandenburg

Wir bieten ausschließlich selbst geernteten Honig
aus der Umgebung von Altlandsberg an.

Waldring Straßenschild

Die Behausungen der Bienen, die ‚Beuten‘, stehen im Waldring in 15345 Bruchmühle. Daher auch der Name: Waldring-Honig.

Die Sammlerinnen haben einen Flugradius von ca. 3-5 Kilometern.

Der Nektar, den die Bienen später in Honig umwandeln, stammt also hauptsächlich aus Bruchmühle, Petershagen, Eggersdorf, Fredersdorf/Vogelsdorf, Altlandsberg, der Strausberger Vorstadt und Buchholz.

Fredersdorfer Mühlenfließ

Direkt hinter den Beuten mäandert das Fredersdorfer Mühlenfließ durch eine wunderschöne Naturlandschaft.

So sind die fleißigen Sammlerinnen ebenso wie der Hofstaat der Bienenkönigin auch in trockenen Perioden perfekt mit Wasser versorgt.

Das Mühlenfließ grenzt im Nord-Osten an ein Flora-Fauna-Habitat, also an ein besonders schützenswertes Fleckchen Erde mit einer besonders großen Artenvielfalt.

Im Waldring wird der Honig gleich nach der Entnahme aus den Beuten entdeckelt, d.h. der von den Bienen auf den einzelnen Honigzellen aufgebrachte Verschluss wird mit einer speziellen Gabel entfernt.
Wir verzichten ganz bewusst auf das bequemere Entdeckeln mit dem Heißluftföhn, um den Honig nicht durch die Hitze zu schädigen.

Dann werden die Honigwaben in einer vollautomatischen Selbstwendeschleuder geschleudert.
Die Selbstwendeschleuder sorgt dafür, dass aus beiden Seiten der Honigwabe der Honig in einem Arbeitsgang herausgeschleudert wird – eine für den Imker sehr komfortable Methode des Schleuderns von Honig, weil die Waben zum Schleudern der Rückseite nicht umgehängt werden müssen.

Gleichzeitig werden die unvermeidlichen Wachsstückchen, die beim Entdeckeln der Waben entstehen, aus dem Honig gesiebt.

Waldring-Honig - Honigglas

Der Honig wird noch am selben Tag in die Honiggläser mit dem türkisen Etikett abgefüllt. Weil der Honig durch die vermiedene längere Lagerung nicht in den Waben fest wird müssen wir ihn zum Abfüllen nicht erst erwärmen. So bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten.

Unter den Sorten, die schnell kristallisieren, sind Honig-Sorten mit größeren Anteilen von Raps, Löwenzahn oder Sonnenblume. Sie können innerhalb von wenigen Wochen fest werden. 
Richtig lange flüssig bleibt dagegen der Akazienhonig. Man sagt, dass der reine Honig aus Akazie, Tulpenbaum oder dem amerikanischen Salvia Mellifera nie kristallisiert.

Einen naturbelassenen Honig erkennt man daran, dass er spätestens nach dem Winter vollständig auskristallisiert ist. 

Bei jedem Abfüllen wird mit einem Honig-Refraktometer der Wassergehalt des Honigs gemessen. Dieser darf bei dem von uns erzeugten Blütenhonig gemäß den Qualitätsregeln des Deutschen Imkerbundes e.V. (D.I.B.) bei max. 18% liegen.

Wir arbeiten mit separaten Honigräumen, also mit Abteilen (Zargen) in den Beuten, die von den Bienen ausschließlich für die Lagerung von Honig und nicht für die Aufzucht der Nachkommen verwendet werden.

So erreichen wir, dass nur reinster Honig abgefüllt wird, ohne dass zuvor die bei der Aufzucht des Nachwuchses unvermeidlichen Hinterlassenschaften darin herumgeschwommen sind.
Weiterhin wird so beim Schleudervorgang keine Brut vernichtet.

Die leeren Honigwaben werden sofort nach dem Schleudern in die Beuten zurückgehängt und dort von den Bienen zunächst ausgeschleckt und später dann erneut befüllt.
So wird auch der kleinste Honigrest in den Honigwaben wiederverwertet.

Zur Schonung der Umwelt nehmen wir leere Honiggläser gerne zurück.

Im Waldring steht deshalb eine moderne Spülmaschine, mit der nicht nur die neu angeschafften Honiggläser, sondern auch die zurückgegebenen Honiggläser lebensmittelsauber gespült werden.

Bitte die Gläser, die zurückgegeben werden sollen, nicht vorreinigen. Nur bei ungereinigt zurückgegeben Gläsern können wir sicher sein, dass darin stets nur Honig gelagert war.